Umfrage zum Deutschland-Ticket
Die Verkehrsverbünde in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz führen von August bis Oktober 2026 gemeinsam mit den beiden Ländern eine Befragung von erwachsenen Abonnentinnen und Abonnenten des Deutschland-Tickets durch. Die Durchführung übernimmt das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaften in Bonn.
Wer wird befragt?
Für die Befragung werden zufällig ausgewählte Abonnentinnen und Abonnenten des Deutschland-Tickets durch das jeweils vor Ort zuständige Verkehrsunternehmen angeschrieben.
Das Anschreiben enthält einen Link zu einem Registrierungsportal, über das die Teilnahmebereitschaft erklärt werden kann. Zu einem späteren Zeitpunkt erhalten registrierte Teilnehmende per E-Mail eine Einladung zur eigentlichen Befragung. Dabei werden Angaben zu den Fahrten an einem festgelegten Stichtag erhoben.
Warum wird die Befragung durchgeführt?
Ab dem Jahr 2027 sollen die Einnahmen aus dem Deutschland-Ticket in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz nicht mehr auf Grundlage der bisherigen Einnahmen, sondern nach der tatsächlichen Nutzung des Deutschland-Tickets auf die Verkehrsverbünde und Regionen verteilt werden.
Die Befragung liefert hierfür wichtige Daten und ist Voraussetzung für die künftige nachfrageorientierte Verteilung der Einnahmen.
Je mehr Menschen mitmachen, desto besser kann verstanden werden, wie das Deutschland-Ticket genutzt wird. Dadurch kann das Angebot verbessert und weiterentwickelt werden.
Datenschutz
Die erhobenen Daten werden ausschließlich für diese Befragung verwendet und nach Abschluss der Untersuchung gelöscht. Die Auswertung erfolgt anonym.
Rechtlicher Hintergrund
Die Befragung ist ein notwendiger Schritt zur Umsetzung der künftigen Verteilung der Einnahmen aus dem Deutschland-Ticket. Sie erfolgt auf Grundlage der Beschlüsse des EAV-Rats Baden-Württemberg sowie der öffentlich-rechtlichen Vorgaben des Landes Rheinland-Pfalz zur Umsetzung des D-Tickets im Land.